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1. Oktober 2009

die 7 studiert:

Das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit ist ein hartes Brot; man hat ordentlich zu daran beißen, aber nie das Gefühl, dass der Brocken weniger wird. Über kurz oder lang kann einen das ganz schön runterziehen, ungefähr so:

Nach dem Fertigstellen allerdings wird alles besser. Alles wird gut. Ganz bestimmt. Und das sieht dann so aus.

Hat-tip: kottke.org

29. September 2009

die 7 beobachtet:

Nach ausgiebigen Studien an der Supermarktkasse wird uns klar, warum Märchen immer mit einer Hochzeit, nie aber in der Ehe enden.

3. Juni 2009

pflichtlektüre

Was soll man nicht alles gelesen haben heutzutage… Einmal wöchentlich DIE ZEIT, am besten täglich die FAZ, dazwischen noch leger bei der Dinner Party über die Iphigenie, die Blechtrommel und die Orestie parlieren können (wobei es mir selbstverständlich fernliegt, Herrn Grass mit Goethe oder Aischylos gleichzusetzen), eventuell auch die Financial Times sowie den Rundbrief des Statistischen Bundesamts zu verstehen und auch zwischendrin mal in die Feuchtgebiete junger deutscher Literatur abzutauchen. Aber mal ehrlich – ist unser Kanon da nicht immer noch ein bisschen… engstirnig?

Ich schlage deshalb vor, den Kanon zu erweitern, und zwar:

Für den Dinnertalk: Final Exit
Für die Schule: –
Für die Schüler: The Guerilla Art Kit
Für das Schaf #1, aka mich: Sheep Magazine.

15. April 2009

zur erklärung

Falls sich jemand fragt, was der Link im letzten Post soll: Ich hab mich entschieden, dass ich dringend mal wieder Englisch schreiben muss und möchte; die dreckige sieben wird jetzt also doch weiterbestehen, obwohl ich mir da bis heute nicht sicher war. Wer Müll gerne in deutsch liest, bleibt hier, wer dummes in Englisch lesen will, geht dahin. Und so. Danke.

6. März 2009

funkstille… roger and over.

So, ja. Ich kümmere mich auch mal wieder um dieses Blog, dass dank zuviel Schreibarbeit stilllag.

22. Januar 2009

looking back forward

Die dreckige Sieben ist zurück – und sie ist filthier, dirtier, dingier than ever. Liegt faul auf dem Bett und macht schmutzige Dinge im Internet…
Nein, gar nicht wahr. Trotz hat die Zeit der Selbstgespräche endlich ein Ende: Mangels Alternativen verbringt man die Zeit damit, über das eigene Leben nachzudenken und muss irgendwann feststellen, dass sich die Gedanken im Kreis drehen: Zu wenig Material.
Worüber soll man auch schon groß nachdenken? Natürlich, man kann feststellen: Vielleicht hätte ich in Mathe besser aufpassen sollen. Vielleicht mich auf dem Schulhof mehr anpassen sollen. Vielleicht die Bewerbungsfrist für dies oder jenes nicht verpassen sollen. Vielleicht für die Beendigung einer Beziehung einen günstigeren Zeitpunkt abpassen sollen… Und dann stellt man fest: Man hat sowieso noch nie eine Beziehung beendet, und die ganze Grämerei war umsonst. 
Auch Chris ist immer um das Schlussmachen herumgekommen – er ist von jeder seiner Freundinnen verlassen worden. Für die meisten wäre das ein Grund, das Maul zu halten und mal eine andere Tour zu probieren. Nicht so für Chris: Chris dreht einen Dokumentarfilm darüber. Jawohl. 
Und es ist sowohl faszinierend als auch lehrreich, einmal eine männliche (wenn auch sicherlich… ungewöhnliche) Perspektive auf Beziehungen zu sehen. Zudem lernt man, dass man nicht sechs Viagra auf einmal nehmen sollte: Teil 1, Teil 2.
(Disclaimer: Wenn ihr das jetzt spannend findet, solltet ihr euch den Film kaufen, und nicht einfach illegal online schauen. Klar? Chris sieht aus, als könne er neue Hosen mal gebrauchen.)

17. Januar 2009

die zivilisierte welt

…hat mich wieder, und zwar irgendwann in der nächsten Woche. Dann gibt es, von der Jagd auf Männer, Nahrungsmittel und die schlechteste Metapher einmal abgesehen, keinen guten Grund mehr, überhaupt die Wohnung zu verlassen. (Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, das da draußen das 'wahre Leben' zu nennen?)
Für dieses Experiment hier hat das natürlich weitreichende Folgen, denn es könnte sogar zu einem … Update kommen. 
Zu regelmäßigen Updates, meine ich. Naja, zumindest regelmäßigeren. (Ach, weißt Du was – geh doch in dein reales Leben, wenn es dir hier nicht passt. Ist bestimmt schön da.)
Um euch bis dahin die Zeit ein wenig zu versüßen, gibt es hier ein hochamerikanisches Bild eures Lieblingsschafs (Die sind ja auch bald wieder Teil der zivilisierten Welt. Die Amerikaner. Nicht die Schafe).

8. Dezember 2008

es geht voran

Meine Magisterarbeit nimmt Formen an: Der Schreibtisch ist aufgeräumt, Tee ist vorhanden, Tabak und Blättchen liegen bereit … Internet bräuchte ich noch. Und eigentlich. Jedenfalls. Morgen. Ja. Ich fange an.

Sobald ich Internet habe.

7. Dezember 2008

eine schöne überraschung, das

Schaf #2 und ich hatten am Freitag viel Spaß mit Expedit und hielten die Nachbarn bis um 23:30 wach. Zu diesem Zwecke haben wir uns, nach ausbleibendem Erfolg, einen Hammer (Nicht, was Du denkst. Einen Hammer) von meiner Nachbarin geliehen. 
Den gab ich gestern zurück, zusammen mit einem Nikolaus, Dominosteinen und einer Einladung zum Kaffee – und siehe! es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die Sieben höchstselbst fand sich heute mit zwei Nikoläusen und zwei Lind-Pralinés auf der Fußmatte konfrontiert. 
Erstens ist das niedlich, und zweitens scheine ich die erste nette Nachbarin meines Wohndaseins zu haben. Ist es nicht schön, zu wohnen?

1. Dezember 2008

die 7 moves:

Jawohl, man ist umgezogen. Man hat jetzt ein neues Heim, putzt und richtet ein. Man hat noch kein Internet, außer bei Schaf #2, deshalb ist es weiterhin etwas zähflüssig. Aber das ändert sich bald. Auf jeden Fall versprechen wir, das königliche Wir, also ICH ein mindestens wöchentliches Update. Jawohl.

31. Oktober 2008

hallo wien

Ja, ein dummer Scherz, aber ich kann mich retten, sagen es sei nur ein Zitat und außerdem habe ich einen Gr…hund. Scary, nicht wahr?

24. Oktober 2008

kaffee trinken

Liebe halb-sieben, das ist für dich und dafür sagst Du mir, wann ich jetzt morgen schwarze Brühe in der Gartenlaube trinken gehe… Ist hübsch, oder, besonders Madrid von unten.

20. Oktober 2008

sieben auf einen streich

Der Verputzaktion meiner Vermieter entflohen bin ich sieben lange Tage (und wahrscheinlich vor allem Nächte) wieder in meinem Element – der virtuellen Realität, die übrigens, wie uns die fiktiven Geldmengen, mit denen globalstaatlich um sich geworfen wird beweisen, schneller reale Auswirkungen hat, als man denkt.
Also – überweist mir bitte jetzt euer angenommenes Vermögen, ich werte es dann aus, bewerte es (grüne Scheine bekommen ein A) und verkaufe es dann mit Sicherheit weiter, zum Beispiel einem Rentenfond oder dem Schuhladen meines Vertrauens… ach ja, und zum Friseur müsste ich auch mal wieder.

30. September 2008

ego, magistra artium

Ich freue mich, bekanntgeben zu können, dass der eine Wisch Papier nun nur noch hundert Seiten des Gewäschs bedarf. Kurz gesagt, Prof: Einen Schuss - Ich: Bestanden. Voilà!

27. September 2008

bitte beachten sie folgende durchsage

Am Dienstag wird nicht nur das Gehirn nach Prüfung abgeschaltet werden, sondern zusätzlich auch das Internet nach Kündigung des Vertrag mit dem unverschämtesten Anbieter der Welt*. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es in der Beantwortung von E-Mails und Kommentaren zu Verzögerungen kommen kann. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

*Who the fuck is Alice?

20. September 2008

die literatur-rating-agency stufte diesen beitrag als subprime ein…

…übersetzt heißt das: Manche können eben nur gewinnen.
In letzter Zeit stelle ich immer wieder fest, dass viele Menschen in meinem Umfeld das dringende Bedürfnis zu verspüren scheinen, sich fiktionalphabetisch zu versuchen – leider fehlen ihnen, neben dem nötigen Talent und Genie (in der Fachsprache gemeinhin als Handwerk und Übung bezeichnet), auch oftmals ein guter Plot sowie Charaktere mit Tiefgang.
Wem es – wie mir – nicht ausreicht, fürderhin über seinen toten Hamster und die anderen, ganz intimen Kindheitstraumata zu philosophieren, dem empfehle ich, es doch mal mit einem Krimi zu versuchen. Verkauft sich auch besser.

18. September 2008

schleichwerbung

Product Placement Nr.3:
Wir haben das bessere Programm!

16. September 2008

schleichwerbung

Product Placement Nr. 2:
Wir haben die bessere Story!

14. September 2008

schleichwerbung

Product Placement Nr. 1: 
Wir haben die Erlösung!